Jugendblaskapelle Parkstein

35 Jahre Jugendblaskapelle Parkstein - 3 Tage Takt

Vom 3. bis 5. Juli 2026 feierte die Jugendblaskapelle Parkstein ihr 35-jähriges Bestehen mit einem abwechslungsreichen Festwochenende unter dem Motto „3 Tage Takt“. Rund um das Vulkanmuseum und den Steinstadel stand drei Tage lang die Musik im Mittelpunkt. Mit einer festlichen Serenade, gemütlichem Festbetrieb, einer Stodldisco und einem musikalischen Frühschoppen wurde das Jubiläum gebührend gefeiert.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat es sich die Jugendblaskapelle Parkstein zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für die Musik zu begeistern, musikalischen Nachwuchs zu fördern und die Blasmusiktradition in Parkstein lebendig zu halten.

Ein besonderer Dank gilt allen Musikerinnen und Musikern, den zahlreichen Helferinnen und Helfern und den befreundeten Kapellen sowie allen Gästen, die zum Gelingen des Festwochenendes beigetragen haben.

Drei Tage Takt, 35 Jahre Musik  – die Jugendblaskapelle Parkstein blickt auf ein besonderes Jubiläum zurück und voller Vorfreude in die musikalische Zukunft.

Freitag, 3. Juli – Festlicher Auftakt mit großer Serenade

Den musikalischen Auftakt des Jubiläumswochenendes bildete am Freitagabend eine große Serenade vor dem Vulkanmuseum. Ab 19 Uhr präsentierten die Jugendblaskapelle Parkstein, die Blaskapelle Reuth und die Neuhauser Boum ein abwechslungsreiches Programm.

Dabei wurde die ganze Vielfalt der Blasmusik deutlich: Von traditionellen Märschen und schwungvollen Polkas bis hin zu modernen Arrangements war für unterschiedliche musikalische Vorlieben etwas geboten. Insgesamt wirkten rund 90 Musikerinnen und Musiker unter drei Dirigenten mit und machten die Serenade zu einem besonderen Höhepunkt des Festwochenendes.

Den Auftakt übernahm die Jugendblaskapelle Parkstein unter der Leitung von Andreas Bäumler mit dem schwungvollen „Graf Zeppelin Marsch“. Anschließend präsentierten die Neuhauser Boum mit der „Adieu Boheme Polka-Czardas“ ein Stück, das durch seine unterschiedlichen musikalischen Charaktere besticht. Die Blaskapelle Reuth setzte mit der „Aufwind Polka“ die Reihe traditioneller Blasmusik fort.

Im weiteren Verlauf des Abends zeigten die drei Kapellen eindrucksvoll die Vielseitigkeit ihres musikalischen Repertoires. Die Jugendblaskapelle Parkstein präsentierte mit dem Konzertwalzer „Münchner Kindl“ eine gefühlvolle Seite der Blasmusik. Mit der Ouvertüre aus „Die Nürnberger Puppe“ folgte ein anspruchsvolles Konzertstück.

Auch die Jugendblaskapelle Neuhauser Boum unter der Leitung von Werner Hederer überzeugte mit einem vielseitigen Programm. Neben der traditionellen Polka „Mein großer Traum“ sorgte insbesondere der bekannte Titel „Can’t Take My Eyes Off You“ für einen Ausflug in die moderne Unterhaltungsmusik. Mit dem „Opening Marsch“ präsentierten die Neuhauser zudem ein weiteres schwungvolles Stück und unterstrichen damit die große Bandbreite ihres Repertoires.

Die Blaskapelle Reuth unter der Leitung von Gabriel Schieder steuerte ebenfalls zahlreiche musikalische Höhepunkte bei. Mit dem „Textilaku Marsch“ und der Polka „Die fidelen Sechziger“ kamen die Freunde traditioneller Blasmusik auf ihre Kosten. Dass Blasmusik aber weit mehr als Märsche und Polkas zu bieten hat, bewiesen die Musikerinnen und Musiker mit dem „Abba Revival“-Medley. Mit dem Medley „Rock it!“ brachte die Blaskapelle schließlich auch rockige Rhythmen in das Konzertprogramm.

Ein besonderer musikalischer Höhepunkt der Gastgeber aus Parkstein war die Filmmusik aus „How to Train Your Dragon“ („Drachenzähmen leicht gemacht“).

Jugendblaskapelle
Neuhauser Boum
Blaskapelle Reuth
Sitzweil Musikanten

Samstag, 4. Juli – Bayerische Gemütlichkeit und ausgelassene Partystimmung

Am Samstag ging das Jubiläumsfest ab 16 Uhr mit dem Festbetrieb vor dem Vulkanmuseum weiter. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Sitzweilmusikanten, die mit zünftiger Musik den passenden Rahmen für einen geselligen Nachmittag und Abend schufen.

Auch kulinarisch war einiges geboten. Neben verschiedenen bayerischen Schmankerln stand insbesondere das Spanferkel auf dem Speiseplan. Bei Musik, gutem Essen und gemütlichem Beisammensein bot sich reichlich Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen.

Am Abend wechselte schließlich die musikalische Richtung: Ab 20 Uhr verwandelte sich der Steinstadel in eine Stodldisco. DJ MFlow sorgte für Partymusik und setzte damit einen modernen Kontrast zum traditionellen Festbetrieb.

Sonntag, 5. Juli – Festgottesdienst und musikalischer Frühschoppen

Der dritte und letzte Festtag begann um 9 Uhr mit einem Festgottesdienst vor dem Vulkanmuseum, der von der Jugendblaskapelle Parkstein musikalisch gestaltet wurde.

Im Anschluss lud die Jugendblaskapelle zum musikalischen Frühschoppen ein. Bei traditionellem Weißwurstfrühstück und Blasmusik konnten die Gäste den Sonntag in gemütlicher Atmosphäre genießen. 

Jugendblaskapelle Parkstein